Hardter Weg auf den Spuren Jesu ein voller Erfolg!

© Sylvia Unzeitig

Hardter Kirche im Blumenschmuck

Der von den Hardter Kirchengemeinderäten Joachim Thumm, Wolfgang Raisch und Elke Melchinger konzipierte Passionsweg hat am Palmsonntag und am Ostermontag zahlreiche Menschen aus der näheren und auch ferneren Umgebung angezogen. In 12 Stationen ging der Weg dem Leben Jesu nach – von der Geburt bis zu seiner Auferstehung. Grüne Tafeln erklärten die einzelnen Abschnitte mit dem jeweils passenden Bibeltext und einem Gebet oder abschließenden Gedanken. Das alte baufällige Pfeiferhäusle gab als erste Station eine passende Unterkunft für die biblische Geburt Jesu im Stall her. Am Pfeiferbrunnen fand man die Station „Hochzeit zu Kana“: ein festlich gedeckter Tisch mit einer Glaskaraffe, in der - unschwer zu erkennen - eine rote Flüssigkeit enthalten war, Jesu erstes Wunder. Direkt in die Karwoche hinein kam man schon an der dritten Station, Palmsonntag in Hardt. Was wäre, wenn Jesus in Hardt einziehen würde? Würden die Menschen verstohlen hinter ihren Vorhängen hervorschauen oder jubeln wie die Einwohner Jerusalems? Weitere Haltepunkte waren am Kindergarten (Garten Getsemane), im Neubaugebiet „Schlagwiesen“ und auf dem Gelände des Sportvereins, wo die traditionellen Kreuzwegstationen gezeigt wurden.
Besonders beeindruckend: die Kreuzigungsgruppe am Hohlweg nach Wolfschlugen und das von Wolfgang Raisch erstellte Grab Jesu, das auf den ersten Blick sehr authentisch wirkt. Der Weg war am Palmsonntag sehr belebt und auch in der Friedenskirche, an der der Hardter Weg endet, war im Kirchencafé Hochbetrieb. Über 100 Gäste zählten die Gastgeber Joachim und Bärbel Thumm, die 17 gespendeten Kuchen wurden restlos aufgezehrt. Pfarrerin Sylvia Unzeitig dankte den Hardter Kirchengemeinderäten für die tolle Idee und allen Beteiligten für ihr Engagement zur kreativen Umsetzung des "Hardter Wegs". Viele Besucher waren begeistert und hoffen auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr!