Herzlich willkommen in unserer Kirchengemeinde!

Das ist eigentlich unsere einzige moralische Aufgabe: In sich selbst große Flächen urbar zu machen für die Ruhe, für immer mehr Ruhe, so dass man diese Ruhe wieder auf andere ausstrahlen kann. Und je mehr Ruhe in den Menschen ist, desto ruhiger wird es auch in dieser aufgeregten Welt.

Etty Hillesum


9. November 2018 - Martinsumzug in Hardt

© Sylvia Unzeitig

Darstellung des Heiligen Martin in der Kirche St. Martini in Braunschweig

Heute stehen wir in unserer deutschen Geschichte vor einem denkwürdigen Datum. Neben dem einen schrecklichen stehen auch zwei hoffnungsvolle Ereignisse. Was im Dritten Reich geschah, möge nie wieder passieren! Doch wir haben auch positive Erinnerungen: vor 100 Jahren wurde die Weimarer Republik, das erste demokra­tische Gebilde auf deutschem Boden, ausgerufen und vor bald 30 Jahren fiel an diesem Datum die Berliner Mauer, die unsere beiden deutschen Staaten teilte.

Was hat das mit dem Heiligen Martin zu tun, der gestern vor 1621 Jahren starb? Dessen wunderbare Herzenstat die Jahrhunderte überdauerte? So dass die Mantelteilung hundertfach, ja tausendfach auf Bildern und Statuen in Kirchen und auf Plätzen dargestellt ist und so auf uns heute überkommen ist – fest in unserem kollektiven Gedächtnis verankert, selbst bei den Kleinsten…

Wir brauchen solche Vorbilder! Wir brauchen Menschen, die selbstlos und mutig ihrem Herzen folgen und dadurch die Not anderer lindern, die Licht ins Dunkel bringen! Es gibt viele Beispiele solch mutiger Menschen, wie z. B. die Mitglieder der Weißen Rose, die das Unrecht der Nazis benannt und bekämpft haben. Auch sie standen in der jahrhundertelangen Tradition des christlichen Glaubens, der ihnen die richtige Orientierung und den Mut geschenkt hatte, für das Gute einzustehen.

Möge das Gedenken an den Heiligen Martin uns und unsere Nachkommen weitere tausend Jahre begleiten – als Hinweis auf das unsichtbare und größere Reich Gottes, das uns umgibt – als Zeichen, dass uns Leben verheißen ist und nicht Tod!

 

Gottesdienste und Veranstaltungen unserer Kirchengemeinde

Hier finden Sie Ereignisse der letzten Zeit oder Vorankündigungen

Apfelernte auf der Pfarrwiese abgeschlossen

Am 19. September ernteten unsere Konfirmanden mit ein paar Eltern die Pfarrwiese ab. 9 Säcke kamen dabei zusammen und die gemeinsame Arbeit war in Nullkommanix getan. Die Konfirmanden bewiesen dabei unglaublichen Fleiß und Durchhaltevermögen! Steffen Föhl fuhr die Äpfel anschließend zum Häussermann...

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Wir feiern Erntedank

Die Vorbereitungen auf den großen Familiengottesdienst laufen schon! Der Kindergarten aus dem Denkendorfer Weg wird dieses Jahr dabei sein und ein Lied mit Fingerspiel beisteuern. Unsere Mesnerin Silke Thews wird wieder einen schönen "Voraltar" aufbauen - mal sehen, ob er reichlich gedeckt wird!...

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Schöpfungsandacht auf der Pfarrwiese

Das Gottesdienst-Team um Tabea Junker lädt Sie - bei gutem Wetter! - ein: Am kommenden Feiertag, den 3. Oktober, findet um 18 Uhr wieder eine kleine Schöpfungsandacht auf der Pfarrwiese statt. Der geistliche Impuls wird von Liedern umrahmt, die von verschiedenen Instrumenten begleitet werden....

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  • Meldungen aus der Landeskirche

  • Neue Ideen in die Gemeinden hineintragen

    Die Evangelische Landeskirche in Württemberg unterstützt Initiativen für innovatives Handeln mit zehn Millionen Euro. Damit sollen in den Kirchengemeinden Menschen neu für den Glauben gewonnen und dabei begleitet werden. Auch der Kirchenbezirk Esslingen fördert drei innovative Projekte.

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  • Solidarität mit den Menschen weltweit

    Fairer Kaffee, fair gehandelte Bananen oder Kleidung aus fair gehandelter Baumwolle. Was hinter den Fairtrade-Siegeln steckt ist für den Verbraucher oft ein Rätsel. Aus Anlass der Woche der ARD-Gerechtigkeitswoche beleuchten wir das Thema Fairtrade aus verschiedenen Blickwinkeln, beispielsweise wie „fairer Handel“ im Gemeindealltag aussehen kann.

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  • „Was bleibt.“

    Die Evangelische Landeskirche in Württemberg zeigt bei der Stuttgarter Messe „Familie und Heim“ beim Forum „Die besten Jahre“ am Montag und Dienstag, 19. und 20. November, die Ausstellung „Was bleibt.“

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