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Der Oberensinger Krankenpflegeverein ist seit 1996 zusammen mit anderen Krankenpflegevereinen, Kommunen und der Samariterstiftung Träger der Diakoniestation Nürtingen. Er ist eine Art Förderverein für die Diakoniestation Nürtingen. Die Mitgliedsbeiträge des Krankenpflegevereins (derzeit 18 Euro) kommen zu 80 % der Diakoniestation Nürtingen zu Gute. Die Beiträge bilden einen Zuschuss, durch den das Zeitbudget für die Pflegenden nicht ganz so eng ist. Sie tragen dazu bei, dass die Schwestern der Diakoniestation nicht mit der Stoppuhr pflegen müssen. Ob wir das Engagement für Pflegebedürftige nun Solidarität oder Nächstenliebe nennen, ist nicht so wichtig. Beides sind Begriffe, die in unserer Leistungsgesellschaft scheinbar aus der Mode kommen. Umso wichtiger ist es, dass gerade auch die Gesunden, Fitten ein Herz für die Kranken haben. Investieren auch Sie in Mitmenschlichkeit: Werden Sie Mitglied im Krankenpflegeverein. Nähere Informationen erhalten Sie im Pfarramt.
Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige Wenn auch Sie einen demenzkranken Elternteil oder Ehepartner zu Hause versorgen, laden wir Sie herzlich ein zu unserer neuen Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige. Während es für die demenzkranken Patienten eine Reihe von Hilfsangeboten gibt, wird die Not der Angehörigen meist übersehen. Dabei sind sie oft so belastet, dass sie selbst körperlich oder seelisch erkranken. In der Pflege müssen sie täglich „funktionieren“. Ihre Gefühle, die von Zuneigung über Schmerz, Hilflosigkeit, Einsamkeit, Ärger, Wut bis hin zur Verzweiflung reichen, gleichen einem Karussell, das sich mit der Zeit immer schneller dreht. Nicht selten sind auch noch innerfamiliäre Konflikte zu bewältigen. Eigene Bedürfnisse werden nicht mehr wahrgenommen, weil für sie weder Zeit noch Raum bleibt. Erschwerend kommt dazu, dass sich Freunde und Bekannte mehr und mehr zurückziehen, so dass die Angehörigen häufig sehr isoliert sind, obwohl sie gerade jetzt dringend auf Unterstützung angewiesen wären. In der Gesprächsgruppe wollen wir Ihnen Gelegenheit geben, für kurze Zeit aus Ihrem Alltag herauszutreten, und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. In der Runde soll es Platz geben zum Reden und Schweigen, zum Lachen und Weinen, zum Freuen und Klagen. Auch fachliche Informationen sollen nicht zu kurz kommen. Vor allem aber wollen wir uns in der Gruppe gegenseitig den Rücken stärken, um die schwierige Pflegesituation zu Hause wieder besser meistern zu können. Natürlich sind auch pflegende Angehörige von Nicht-Demenzkranken willkommen. Die Gesprächsgruppe findet an jedem 3. Mittwoch im Monat im Dr.-Vöhringer-Heim, Schlossweg 11, in Oberensingen statt. Ansprechpartnerinnen für die Gruppe sind Brigitte Häberle vom Sozialpsychiatrischen Dienst für alte Menschen (SOFA) und Andrea Baier vom Dr.-Vöhringer-Heim. Verantwortlich für dieses neue Angebot sind das Dr.-Vöhringer-Heim und der Krankenpflegeverein Oberensingen-Hardt. Ihre demenzkranken Angehörigen können in dieser Zeit in der Tagespflege betreut werden. Näheres und Kosten erfahren Sie bei Andreas Schlegel, dem Leiter des Dr.-Vöhringer-Heims (Telefon:
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