Visitation abgeschlossen

Mit der öffentlichen KGR-Sitzung am 10. April 2018 ging die diesjährige Visitation zu Ende. Sowohl Dekan Michael Waldmann als auch Schuldekanin Dorothee Moser kamen zu der Sitzung im K2O und berichteten dem Gremium von ihren Eindrücken bei ihren Besuchen. Sie waren beeindruckt von der Vielfalt und Lebendigkeit unserer Gemeinde!

Dekan bestätigt uns eine gute Leistung

In der Sitzung am 10. April erzählten beide Dekane von ihren Eindrücken: Frau Moser, deren Arbeitsgebiet die Bildung allgemein ist, war in der Kinderkirche, im Konfirmandenunterricht, in der Schule, bei den Verantwortlichen der Erwachsenenbildung und der Seniorenarbeit. Herr Waldmann hat Mitarbeiter,  Gemeindeglieder und die große Jungschar besucht, die er als recht lebendig und an theologischen Fragen interessiert erlebte. Pfarrerin Sylvia Unzeitig berichtete, dass ihr beim Erstellen des Visitationsberichtes erst klar wurde, wie reich und vielfältig ihre Gemeinde überhaupt ist. Im Alltag verliere man das oft aus den Augen und die Mühsal der täglichen, manchmal auch frustrierenden Gemeindearbeit nehme überhand. Viele KGRs beklagten auch die oft recht leeren Kirchenbänke. Schuldekanin Moser konnte diesen pessimistischen Eindruck durch ihre klugen Einsichten zurecht rücken. Kirche sei "in der Welt", und diese Welt ist, wie sie eben ist und allein durch unser Dasein bieten wir suchenden Menschen eine "Andockstation"; das allein sei kostbar. Und wenn diese Andockstation so lebendig und freiheitlich erfahrbar wäre wie bei uns, umso mehr! Die Gefolgschaft Jesu sei immer eine kleine Gemeinschaft gewesen. Wir sollen stolz sein, auf das, was ist und uns daran erfreuen. Es sei erstaunlich, dass bei der Fülle, die in unserer Gemeinde geboten wird, die Erschöpfungsdepression der verantwortlichen Gemeindeleiter noch nicht erreicht sei...

So sind wir also stolz und danken Gott für das, was bei uns wachsen darf und sich entwickelt!