Lebendige Vielfalt: Pflanzenschutzmittel und Schneckenkorn – nur scheinbar harmlos

Glyphosat – so heißt ein Pflanzenschutzmittel gegen Unkräuter (Herbizid) das seit Jahrzehnten in großen Mengen auch in Privatgärten eingesetzt wird. Der Wirkstoff galt bisher als unbedenklich – die Weltgesundheitsorganisation hat nun aber Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft.
Eine Alternative zu Glyphosat ist das mechanische Jäten. Damit Unkräuter erst gar nicht keimen und sich ausbreiten kann man Beete im zeitigen Frühjahr durch eine dicke Schicht Rinden- oder Holzhackschnitzelmulch bedecken. Kann man nicht auf ein Herbizid verzichten, so sollte ein Herbizid mit dem (natürlichen) Grundstoff Pelargonsäure, eventuell in der Kombination mit Maleinsäure, gewählt werden.
Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist auf Gehwegen, Hof- und Pflasterflächen sowie Zufahrten durch das Pflanzenschutzgesetz ganz verboten.
Will man gegen gefrässige Schnecken nicht auf Schneckenkorn verzichten, dann statt dem für Mensch und Tier gefährlichen Wirkstoff Metaldehyd bitte Schneckenkorn mit dem (ungefährlichen, auch in der Natur vorkommenden) Grundstoff Eisen-III-phosphat verwenden.
 
Auf unserer Homepage finden Sie den ausführlichen Text: http://www.umwelt.elk-wue.de/themen-a-z/pfarrgarten/praktische-tipps/

 

Umweltzertifikat "Grüner Gockel"

Unsere Kirchengemeinde hat sich am Nürtinger Grüne-Gockel-Konvoi beteiligt und die Umweltzertifizierung nach EMAS geschafft.

Sollten sie Interesse haben in diesem Team mitzuarbeiten wenden sie sich bitte an die Kirchengemeinde Oberensingen-Hardt, wir werden dann Ihre Daten weiterleiten.

Lesen Sie hier unsere Umwelterklärung.

2015 wurde die Umwelterklärung erneuert.